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Moderation
Offene Stadtlandschaft contra Europäischen Stadt?
Einen recht routinierten Schlagabtausch lieferten sich am Dienstag die Diskussionsteilnehmer des Architekturgespräch zur Entwicklung des Kulturforum. Der Konflikt, der jetzt schon jahrelang ungelöst besteht, konnte auch an diesem Abend nicht gelöst werden.
Die Befürworter einer Weiterentwicklung im Sinne der europäischen Stadt und die Vertreter der Idee einer offenen Stadtlandschaft standen sich relativ unversöhnlich gegenüber.

Auch in unserem Pressespiegel (  Link ) finden sich zahlreiche Beschreibungen zu dieser schon lang andauernden Auseinandersetzung. So schreibt z.B. Bernhard Schulz im Tagesspiegel: „Eine Zustimmung der beiden unversöhnlichen Lager kann es nach Lage der Dinge kaum geben. Scharoun verfolgte die Vision der organischen Stadtlandschaft; er sprach in landschaftlichen Termini wie „Tal“ und „Hügel“.[...] Senatsbaudirektor Stimmann hingegen beruft sich stets auf den Stadtgrundriss, den ahistorisch überformt zu haben er für das Grundübel der Scharoun-Vorstellung hält.“ (  Link )

Wie sehen Sie diesen Konflikt? Gibt es hier nur ein entweder-oder? Wo könnte ein „dritter Weg“ liegen?

Wiepke van Aaken (Moderation)


Verknüpfungen des Teilnehmers
Forum der kulturellen Ideologien?


Verknüpfungen anderer Teilnehmer
Scharoun zum geplanten Forum
Zusammenfassung der ersten Tage im Kulturforum-Dialog
Genauere Betrachtung des Termini Stadtlandschaft


Kommentare

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Kommentar von Bücherwurm
16.06.2004 | 17:06
Raus aus dem Schützengraben
Ich habe von diesen Konflikt zwar ein paar mal in der Zeitung gelesen, aber ich kann nicht wirklich nachvollziehen, warum der Streit in der Heftigkeit geführt wird. Mir scheint, als ob hier beide Seiten sich ein Denkmal setzen wollen und keiner dem anderen dieses Denkmal zugesteht. Schade eigentlich, dass dieser persönliche (Graben-)Kampf auf Rücken des Ortes ausgetragen wird.
Kommentar von agru
16.06.2004 | 18:43
europäische Stadtlandschaft vielleicht?
Ich frage mich, ob eine Entweder-Oder-Diskussion überhaupt nötig sein muss. Ich verstehe die Diskussion eher als Anregung dazu, darüber nachzudenken, wie man beide Teile möglichst galant und interessant, sprich, lebens- und erlebenswert miteinander verbinden kann. Besucher möchten etwas erleben. Und das auch vor den Türen der kulturellen Einrichtungen. Ich bezweifle, das es den Normalobesucher in erster Linie darum geht, ob an dieser Stelle die Scharounsche Idee oder die Urbanität siegt. Als Besucher von Berlin fand ich bisher gerade Unstimmigkeiten in der Architektur und dessen Zusammenspiel spannend. Es sollte Ziel aus meiner Sicht sein, an dieser Stelle, in Bezug auf die neuen Gegebenheiten am Potsdamer Platz, ein kulurelles, urbanes und eben auch landschaftlich interessantes Quartier zu entwickeln.
Kommentar von Zeitlosigkeit
22.06.2004 | 16:46
An agru
Vollkommen falsch. Warum sollte man dort deine idee umsetzen die nichts weiteres ist als das selbe für sich stehende ganze wie jede andere form von idee von irgendwem anderes ? ich sage als tourist, dass offene stadtlandschaften grauenerregend sind und habe dies auch von vielen bereits gehört. rate mal warum paris oder london so begehrt sind ?
Kommentar von Zeitlosigkeit
22.06.2004 | 16:46
an agru - teil 2
die sind sehr dicht und urban. wenn man deine stadt durchsetzt, wird sie schulden machen, weil kaum ein mensch dort leben will. dann sage ich mal dnake zu dir. du wärst ein toller politiker. nach 5 monaten bereits abgewählt für mutwilige stadtzerstörung im namen der "weiterentwicklung" die du verursacht hast, weil du mit arroganz über ästhetik und erfolg von städten hinwegsiehst. es kann sein, dass du darum so dnekst, weil dich anscheinend viele medien bereits beeinflusst haben wodurch du sagst was du sagst, was aber falsch ist. oder du hast angst vor menschen ? deine idee wäre der hintere alex. das ist mit abstand einer der häßlichsten plätze die es gibt. zusammen mit dem mehringplatz. na dann prost auf deine kreativität......
Kommentar von agru
22.06.2004 | 18:36
Danke für die angeregte Kritik...
ich scheine Ihnen in ihrer Auffassung von dem, was eine Stadt an sich braucht, recht nahe getreten zu sein. Das war natürlich nicht meine Absicht. Oder kann es sein, dass sie meinen Vorschlag mitunter falsch interpretieren?
Ganz im Gegenteil zu ihrem Vorschlag nämlich propagiere ich keine neue Stadt, sondern beziehe mich sehr konkret auf jenes Areal, um das es in diesem Forum geht. Dem Kulturforum. Ich wusste nicht, dass dies ganz Berlin repräsentieren sollte. Denn dann kann ich Ihnen nur beipflichten. Soweit ich das jedoch sehe, besteht am Kulturforum nun mal die Situation, das zwei sehr unterschiedliche Leitbilder zur Diskussion stehen. Mit bislang keiner überzeugenden Annäherung und Lösung des Problems. Meine Vorschläge sind eine Art Kompromissidee. Nicht mehr und nicht weniger. Eine Umsetzung dieser Ideen habe ich zumindest nicht willentlich als Non-plus-ultra verstanden wissen wollen, sondern als Anregung.
Wie stellen Sie sich denn, abgesehen von der ganzen Berliner Stadtlandschaft, die Bebauung und Bepflanzung des Kulturforumareals vor? Haben Sie konkrete Ideen? Wie wollen Sie Ihre Mitmenschen dieses Areal erleben lassen? Spielen Sie Bürgermeister und lassen Sie uns sehen, ob Berlin florieren wird, oder nicht. Mit Grüßen, agru
Kommentar von Moderation
23.06.2004 | 14:13
hallo zeitlosigkeit,
bei der Diskussion um Moderne versus Tradition sind erfahrungsgemäß viele Emotionen mit im Spiel. Ich möchte Sie deswegen daran erinnern, dass es zu den Spielregeln (  Link in unserem Forum gehört, respektvoll miteinander umzugehen. Greifen Sie Positionen aber niemals den Menschen an, meiden Sie Unterstellungen.

Ihre Vorreder äußern den Wunsch nach einem Miteinander statt einem Gegeneinander, sodaß eine Lösung für den Konflikt am Kulturforum möglich wird.

In diesem Sinne bin ich gespannt auf eine weitere Diskussion
Wiepke van Aaken (Moderation)






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Von: Moderation
Thema: St?dtebaul. Leitbild
16.06.2004 | 12:47
Artikel-Nr.: 134

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Kommentare: 6


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