discourse-machine II: Kulturforum Dialog




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Verena
Braucht das Kulturforum eine Werbekampagne?
Mir ist aufgefallen, dass viele Leute überhaupt nichts mit dem Begriff Kulturforum anfangen können. Man muss in Gesprächen immer hinzufügen "das ist das Areal neben dem Potsdamer Platz, wo die Philharmonie und die Neue Nationalgalerie stehen". Sonst verstehen die meisten nicht, wovon man redet.
Ich frage mich daher, ob mehr Öffentlichkeitsarbeit notwendig ist (oder eine Werbekampagne), um den Begriff bekannt zu machen. Wie will man denn Besucher anziehen, wenn die nicht wissen, was und wo das Kulturforum ist?
Die Teilnehmer dieses Forums wissen natürlich genau, worum es geht, aber wenn man mal im Bekanntenkreis herumfragt, sieht es mit dem Bekanntheitsgrad des Kulturforums eher schlecht aus.


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Kommentare

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Kommentar von surisu
28.06.2004 | 11:32
Marketing
Im Forum des folgenden Artikels  Link hat Michael Krauß einen Kommentar zu Besucherzahlen und Marketing geschrieben, der auch hierzu passen würde. Er wirft die Frage auf, ob nicht ein Teil der MoMA-Kampagne z.B. in das Marketing für die Gemäldegalerie hätte fließen können.
Kommentar von eastbroadway
29.06.2004 | 02:20
zur information
die moma ausstellung ist, wenn auch staatlich unterstuetzt, eine privat initierte und finanzierte veranstaltung, naemlich von den "freunden der nationalgalerie", das entschuldigt natuerlich nicht die staatlichen mussen fuer ihre mangelnde werbung, es wird aber tragisch wenn kultur an eintrittszahlen gemessen werden soll, kultur hat naemlich nichts mit konsum zu tun,
Kommentar von Politekt
30.06.2004 | 20:46
Es geht um Bekanntheitsgrad!
Wenn städtische Flächen und staatlich geförderte Einrichtungen den Bürgern nicht mal bekannt sind, stellt sich sehr wohl die Frage nach einem übergreifenden Informationskonzept! Kultur ist nicht für wenige Eingeweihte da, weil sie nicht nur von den wenigen Eingeweihten bezahlt wird. Und die MoMA-Ausstellung beweist ja gerade, dass mit der entsprechenden Kampagne durchaus viele Menschen für Kultur zu begeistern sind. Diese würde auch dem Kulturforum insgesamt gut tun.
Kommentar von eastbroadway
30.06.2004 | 22:25
wow
wenn die einrichtungen am kulturforum einem nicht bekannt sind, dann zeugt das von reinster ignoranz, denn jeder der sich etwas fuer seine kultur und identitaet interessiert und daran teilhaben will, weisz was nationalgalerie und die philharmonie sind und weisz auch ueber den stellenwert der gemaeldegalerie und braucht nicht erst eine werbekampagne um dies zu erfahren.
Kommentar von Michael Krauß
30.06.2004 | 23:55
Kommentar zum Thema: Werbekampagne
1)
Wenn jemand sich unter dem Namen "Kulturforum" nichts vorstellen kann, finde ich das nicht sehr erstaunlich. Daß dagegen die Einrichtungen, die dort stehen, den meisten bekannt sein dürften, denke ich schon. Kulturforum ist einfach ein zu abstrakter Begriff - bisher.

2)
Ohne Öffentlichkeitsarbeit kommt heute keine Kultureinrichtung mehr aus. Man muß nur ins Internet zu schauen - da sind sie doch alle. Der Anspruch, "kultur hat nichts mit konsum zu tun", stimmt wohl für die Inhalte, meistens jedenfalls. Aber die Einrichtungen, die die Kulturorganisation tragen, hängen von materiellen Bedingungen ab, zu denen eben auch Marketing gehört. Daran kann man wohl nichts ändern. Kritik muß aber dort einsetzen, wo entweder mit verschiedenem Maß gemessen oder mit überproportionalem Aufwand geworben wird. Das Gefälle zwischen der etablierten Kultur und neuen oder alternativen Ansätzen wird dadurch meistens noch größer.

3)
Zurück zum Kulturforum: Da wird in der Beziehung derzeit sicher zuwenig getan (MOMA ausgenommen).
Fragestellung von Verena
01.07.2004 | 20:17
Keine Internetseite?!
Kann es eigentlich sein, dass das Kulturforum gar keine eigene Internetseite hat? Zumindest habe ich nichts gefunden. Wenn das stimmt, dann ist das wohl eine der ersten Maßnahmen, die man angehen sollte. Dort könnte man doch wunderbar Termine, aktuelle Ausstellungen etc. bewerben.
Die Homepage der Museumsinsel ist ein schönes Beispiel, wie so etwas aussehen kann:  Link .
Fragestellung von Moderation
02.07.2004 | 16:03
Ideen für eine Werbekampagne
Der Vorschlag einer Webseite für das Kulturforum ist eine erste Idee für eine Werbekampagne. Was müsste eine solche Werbekampagne noch beachten? Was wären ihre Inhalte? Was ihre Slogans?

Beste Grüße
Wiepke van Aaken (Moderation)
Lob von lini
03.07.2004 | 16:35
all together: info- u. servicestation u. internetseite
die internetseite ist ein erster zentraler schritt, um die aktivitäten zu bündeln (gerade für besucher der stadt). parallel sollte vor ort ein zentrales Gebäude gebaut werden - wie ja schon mehrfach vorgeschlagen wurde  Link , auf dem dann in großen leuchtbuchstaben "kulturforum" steht. neben ansprechpartnern, infomaterial, schönen tassen usw. kann man sich dort auch sitzmöbel ausleihen (vorschlag ortkultur  Link ) und in den oberen etagen gibts studierplätze (vorschlag fudan2  Link ). was denkt ihr?
Kommentar von agru
04.07.2004 | 13:05
Website und Schriftzug
Eine Website sollte Infos über die Geschichte, das Jetzt und die Zukunft des Areals, über die Bauten, über die Institutionen im einzelnen und über Termine und Veranstaltungen aufzeigen. Und auch ein Gästebuch und vielleicht einen Kultur-Chat haben, um Eindrücke und Meinungen über das Forum sammeln zu können.

Zum Schriftzug: Hierbei ist sicher miteinzubeziehen, was man mit diesem Erkennungszeichen bewirken will. Was allerdings wieder zu der Grundfrage zurückführt... was soll aus dem Forum, inhaltlich, werden? Zumindest könnte es farblich in dem Goldton der Filharmonie gehalten werden (Die Internetsite vielleicht auch?) Wie auch immer, der Schriftzug sollte meiner Meinung nach nicht einfach nur eine Beschriftung des Areals sein. Es sollte schon auf den Inhalt verweisen. Vielleicht getrennt schreiben. Und zwischen den beiden Teilwörten lässt man ein Symbol stehen, welches sich dann an anderer Stelle wiederfinden könnte.
Noch eine Frage: Gibt es denn eine zentrale Verwaltungseinheit für das KF, die solche Aufgaben übernehmen kann? Bislang erscheint mir es so, als gäbe es ein solche nicht. Bedarf es aber nicht einer Instanz, die die aktiv Beteiligten an einen Tisch holt? Ein Gremium, das ein übergeordnetes Marketing organisiert?
Kommentar von Michael Krauß
04.07.2004 | 15:11
Kommentar zu agru
Den Vorschlag von agru möchte ich sehr unterstützen und in diese Richtung verstärken: Es fehlt für das Kulturforum nicht nur eine website, (die man ja als Auftrag an eine Firma wie zebralog vergeben könnte), sondern vor allem eine koordinierende Stelle, die die Leute aus den Bereichen, die am Kulturforum interessiert sind, zusammenbringt und sich um das inhaltliche Konzept kümmert. Da höre ich gleich wieder das Gegenargument: Dafür bracht man Geld und das haben wir nicht. Vielleicht kann man aber so eine zeitlich begrenzte Aktion ja mal mit Leuten machen, die woanders schon einen Job haben und an dieser interessanten Aufgabe in ihrer Freizeit mitmachen würden.


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Von: Verena
Thema: Beobachtung
27.06.2004 | 17:36
Artikel-Nr.: 187

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